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Zürcher Oberland Medien vom 27. März 2002
Ein vollwertiger Ersatz In Mönchaltorf sang und spielte Meraja ![]() Anstelle des verhinderten tschechischen Kinderchors - aus finanziellen Gründen konnte die Reise nicht angetreten werden - sprang für das Sonntagabend-Konzert in der Kirche Mönchaltorf Meraja ein. Dabei handelt es sich um einen Chor mit eigener Band, die vorwiegend Soft, Pop und Rock mit christlichen Liedtexten singen und spielen, und zwar auf eine Art, die zu Herzen geht. Das vorwiegend ältere Publikum musste sich allerdings keine Sorgenmachen, die Ohrpfropfen zu Hause vergessen zu haben. Was Meraja, ein Chor und eine fünfköpfige Band, in professioneller Manier und mit grossem Engagement zu Gehör brachte, war grossartig. Wer Hardrock-Gebrüll und -Gedröhn erwartet hatte, wurde angenehm überrascht, die Lautstärke war absolut verträglich, die Melodien wurden frisch, popig, rockig, und mit grosser Sicherheit präsentiert. Wie andere Rockgruppen sang Meraja von Liebe, allerdings nicht von der Liebe zwischen Menschen, sondern von der Liebe zu Jesus, zu Gott. Der Chor und die Band setzen sich aus vorwiegend jungen Leuten zusammen, die mit ihrer Musik Gottes Botschaft verkünden möchten. Meraja ist hebräisch und heisst «vom Herrn geliebt» Während einer Stunde wurden christliche Lieder in deutscher und englischer Sprache gesungen. Mit gläubiger Hingabe erklang das erste Lied «Let the walls fall down». Meraja singt nicht irgendetwas nach, was andere bereits vor ihr gesungen haben, sondern ihr innovativer Sound wirkt auf sie zugeschnitten, und die Darbietungen dürfen als spannendes Zusammenspiel von Stimmen und Instrumenten bezeichnet werden. Unisonostellen erklangen von Männer- und Frauenstimmen absolut rein und rhythmisch perfekt, die Einsätze klar und sicher. Es kamen auch einzelne Chormitglieder solistisch zum Zuge, gaben die Melodie vor und schlossen sich dann wieder dem Gesamtchor an. Besonders eine Sopranstimme hob sich ab, die sich in hohen Tonlagen ebenso sicher fühlte wie im Mezzosopran- oder Alt-Bereich. Vor dem Meraja-Medley, das einen Teil des Liedgutes der letzten zehn Jahre zum Inhalt hatte,wurden die Zuhörer aufgefordert, den Rhythmus zu klatschen und mitzutanzen, und bald drehten sich die Menschen in der Mönchaltorfer Kirche zu den zündenden Rhythmen. Marlène Meister |
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19. November 2009 |
