Neue Mittellandzeitung vom 14. November 2000

Chor und Band Meraja erhellen die Weihnachtszeit

Meraja Chor und Band wurden 1991 von der Freien Evangelischen Kirche (FEG) gegründet und bestehen heute aus Mitgliedern diverser kirchlicher Gemeinschaften. In der reformierten Kirche Niederbipp zeigten sie, wie man mit Soft-, Pop- und Rockmusik Stimmung verbreiten kann.

Meraja ist hebäisch und heisst "vom Herrn geliebt". Damit zeigt die Gruppe auch gegen aussen hin, dass Motivation und Begeisterung durch ihre Religion und ihren Glauben an Gott verstärkt wird. Nebst 8-10 Konzerten im Jahr, werden auch Umrahmungen für Gottesdienste oder Trauungen gemacht. 19 Sängerinnen und Sänger werden von einer 5-köpfigen Band begleitet und diese lassen mal zarte und leichte Klänge in die Menge gleiten, um danach umso fetziger wieder los zu legen.

Man spürt die Begeisterung, mit welcher der Chor und die Band ihre Lieder vortragen. Die Melodien sind abwechslungsreich und im zweiten Teil wird die Thematik klar - Licht. Licht, ein Symbol der Hoffung und Wärme. In der recht stressigen Vorweihnachtszeit ist es manchmal schwierig, dass man den Grundgedanken der Weihnacht nicht aus den Augen verliert.

Nach der Pause erhellen Kerzen die Bühne, die Band stimmt softere Melodien an, der Chor sing stimmungsvoll. Jesus, Licht, aufeinander zugehen und aneinander denken, dieses Gedankengut wollen Meraja verbreiten: jedermann ist bei Konzerten willkommen, sich selber ein Bild über die Gruppe zu machen. Energievoll und mit Herz übertragen Meraja ihre Fröhlichkeit.

Es ist eine beachtiliche Leistung, welche sie erbringen, denn sie führen das Mangement selber und studieren ihre Musik ohne Dirigent ein. Einmal wöchentlich wird in Wynau geprobt, so dass bis zum Beginn der Konzerttourneen alles sitzt. Nachwuchs ist immer gesucht: man kann sie bei Iwan Schwarz, Wynau melden.

Nicole Roth
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Letzte Aktualisierung:
21. Dezember 2011