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Zofinger Tagblatt vom 7. Januar 2003
Pop-Gospel-Chor feierte seinen eigenen «Gottesdienst» Brittnau Meraja-Chor & Band begeisterten in der reformierten Kirche das Publikum ![]() Zum zweiten Mal (Anm. von Meraja: zum sechsten Mal!) gastierte der christliche Meraja-Chor in der reformierten Kirche in Brittnau. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Konzert mit fröhlichen, christlichen Songs in Deutsch und Englisch erfüllte die Erwartungen der Zuschauer bestens. Das Publikum liess sich nicht zweimal bitten und sorgte mit Klatschen und Tanzen auch selbst für gute Stimmung. Der Meraja-Chor und die dazugehörige Band existieren bereits seit elf Jahren. Zurzeit hat der Chor fünfzehn und die Band fünf Mitglieder, die alle in der Region Langenthal oder Zofingen wohnen. Das hebräische Wort «Meraja» bedeutet etwa so viel wie «vom Herrn geliebt». Diese religiöse Verbundenheit mit Gott widerspiegelt sich auch in den Texten der modernen Pop-Gospel-Songs. Als Opener wählten die Sänger und Sängerinnen den Titelsong ihrer gleichnamigen zweiten CD «Let the walls fall down», die seit November letzten Jahres auf dem Markt ist. Während des Konzertes ergriff immer wieder Urs Plüss das Wort und führte sehr sympathisch durchs Programm. Zu Beginn stellte er einzelne Mitglieder des Chors vor und fragte sie nach dessen Beweggründen, warum sie im Chor mitsingen würden. Neben der Freude an der Geselligkeit und dem Musizieren möchte man in dieser Form auch Gott danken und die biblischen Botschaften einem breiten Publikum näher bringen. In diesem Sinne solle der Funke überspringen, meinte Plüss und animierte die Besucher zum Mitmachen. Dies fiel dem Publikum nicht schwer. Bereits beim dritten Song namens «Halleluja» liessen sie sich von den sichtlich gut gelaunten Sängern und Sängerinnen anstecken und klatschten den Rhythmus mit. Das Proben hat sich gelohnt Abwechslungsweise wurden die Songs in Englisch und Deutsch vorgesungen. Für diejenigen Gäste, die des Englisch nicht kundig waren, wurden die Refrains sogar jeweils ins Deutsche übersetzt. Besonders eindrücklich war, wie die einzelnen Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassstimmen aufeinander abgestimmt waren. Da machen sich die Proben bezahlt, die jeweils am Montagabend in Wynau unter der Leitung von Dirigentin Edith Bracher stattfinden. In den Soloparts unterstrichen die Sopranistinnen Daniela Heiniger und Andrea Flückiger ihr Talent. Die Band setzte ihrerseits Akzente. Begleitet wurde der Meraja-Chor von Gitarrist Bruno Dummermuth, Roland Friedli an der Bassgitarre, Patrick Kyburz am Keyboard, Urs Plüss am Schlagzeug und Simona Sommerhalder am Piano. Das Keyboard sorgte für den modernen, poppigen Groove und die Gitarre dafür, dass die rockigen Elemente nicht zu kurz kamen. Überraschendes Lichtintermezzo In der Mitte des Konzertes wurde es plötzlich dunkel. Und Redner Urs Plüss stand mit einem lustigen Scheinwerferhelm vor dem Publikum, dann nahm er eine Taschenlampe hervor und leuchtete schlussendlich mit einer Laterne ins Publikum. Dieses kurze Lichtintermezzo sollte eine Parabel auf einen Bibelspruch sein. Gott sorge dafür, dass niemand im Dunkeln bleiben müsse. Ähnlich einer Laterne erhelle er auch den düstersten Weg eines jeden. Passend zu dieser Parabel sang der Chor daraufhin den Song «God, my guide». Abgeschlossen wurde das Konzert mit einem Medley von fünf verschiedenen Songs, darunter so bekannte Lieder wie «I will follow him» und «I love him» (bekannt vom US-Film «Sister Act») sowie dem Klassiker «Oh happy day». Natürlich konnte das begeisterte Publikum den Meraja-Chor noch zu Zugaben bewegen. Erfrischend war dabei vor allem der afrikanische Song «Adventure», dessen Rhythmen dem Publikum regelrecht in die Hüften fuhr. Wer vorher noch nicht mitgetanzt hatte, konnte sich diesem charmanten Lied kaum entziehen. Abschliessend verwies Urs Plüss noch auf die Chor-Homepage www.meraja.ch und bedankte sich im Voraus für Einträge im Gästebuch. mk |
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Letzte Aktualisierung:
19. November 2009 |
